Geschichte der Nordseeküste
Die Nordsee befindet sich im Nord-Westen Europas und ist ein Meer des atlantischen Ozeans. Durch ihre Lage ist die Nordsee eines der wichtigsten Handelswege zu den Weltmärkten. Der Nordseeraum sah aber ursprünglich ganz anders aus. Der südliche Teil der Nordsee war vor 18.000 Jahren Festland. Ganz Skandinavien war von einer dicken Eisschicht bedeckt. Die Menschen die hier lebten waren hauptsächlich Jäger und Sammler. Heute sind diese Siedlungsgebiete vom Meereswasser der Nordsee bedeckt worden. Mit dem Rückzug der Gletscher bewegte sich die Küstenlinie nach Süden. Die Siedlungen waren zunächst nur auf der Insel Jütland möglich. Mit der Zeit wurden die Menschen hier sesshaft. Die ersten Einwanderungen in das Gebiet fanden vor 14.000 Jahren statt. Damals wanderten die Normaden in das Gebiet ein. Mit der Zeit verbreitetenn sich auch die Kelten, Römer und germanischen Völker auf dem ganzen Nordseeraum und wurden sesshaft. Diese hinterließen sichtbare Spuren in der Geschichte des Nordseeraums. Gegen Ende des 11 Jahrhunderts, nach einer schweren Periode, in der der Nordseeraum von den Wickinger geplündert wurde, setzt sich die Christianisierung unter den germanischen Völker durch. Es entstanden Königreiche an der Nordseeküste, es wurden Städte gegründet. Der Handel spielte eine immer wichtigere Rolle, sodass sich das Gebiet bald zu einer richtigen Handelsmacht entwickelte. Auch wenn danach die Nordsee von allen Kriegen und Kriesen betroffen wurde, entwickelte sich das Gebiet weiter zu einer touristischen Attraktion und einem wichtigen Handelsweg.