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Die Nordsee-Spielstadt Wangerland

Freitag, 04. März 2011

Für die meisten Erwachsenen ist ein Urlaub an der Nordseeküste im Grunde schon dann gelungen, wenn das Meer noch rauscht und der Wind noch pustet. Doch Kinder haben oft ganz besonders hohe Ansprüche und wenn die Füße zu kalt werden oder der Wind den Sand in die Augen bläst, verliert ein Tag am Meer für die Kleinen schnell an Reiz. Für solche Fälle empfiehlt es sich einen Plan B in der Hinterhand zu haben.
Wer einen Urlaub an der Nordsee mit Kindern plant, der sollte sich daher den Namen „Nordsee-Spielstadt Wangerland“ gut merken, denn dieses wahre Spiele-Paradies ist so ziemlich die absolute Erfüllung eines jeden Kindertraumes.
Auf einer Gesamtfläche von unglaublichen 5000 Quadratmeters reiht sich ein Spielabenteuer ans nächste. Lassen Sie sich von der Größe nicht täuschen, die Spielstadt ist nicht im Freien, sondern komplett überdacht und entsprechend völlig unanfällig gegenüber spontanen Wetterumschwüngen. Insgesamt gibt es über 20 Attraktionen und Kinderfahrgeschäfte, die die Herzen der kleinen Besucher zum Hüpfen und ihre Augen zum Leuchten bringen. Ob Indoor-Achterbahn, Karussells in verschiedensten Ausführungen oder riesige Kletteranlagen, dass ein Kind hier keine Spielgelegenheit gefunden hat, die seinen Ansprüchen genügte, ist bisher noch nicht vorgekommen. Wenn die Sonne doch wieder lacht, können die kleinen Gäste auch draußen weiterspielen, denn auch im Außenbereich ist das Angebot an Spiele-Abenteuern groß.
Es kann also doch ganz einfach sein, die lieben Kleinen glücklich zu machen. Ebenso einfach ist auch das Prinzip der Nordsee-Spielstadt Wangerland: Wer den Eintritt gezahlt hat, muss sich danach um nichts mehr kümmern. Die Nutzung sämtlicher Attraktionen, warme und kalte Getränke, Pommes und Eis bis alle satt sind, sind im Preis inbegriffen.
Um sich über preiswerte und attraktive Unterbringungsmöglichkeiten zu informieren eignet sich das Nordsee Urlaubsportal.

Nordsee Ferienwohnung und Ferienhaus

Während die Wintermonate, speziell im Januar, oft sehr stürmisch sind, in denen sich nur die echten Seebären ans Meer wagen, haben sich die Sommermonate an der Nordsee in den letzten Jahren
zunehmend wärmer und sonniger entwickelt. Die beste Zeit für einen Badeurlaub ist von Anfang Juni bis Ende August, speziell in den Wochen, in denen die Wärme und Luftfeuchtigkeit in den südlicheren Stadten des Landes zu hoch und unangenehm wird, hat man an der Küste und auf den Inseln häufig gleichzeitig ein sehr mildes und angenehmes Klima. Enpfehlenswert speziell für Familien ist als Unterkunft ist eine Nordsee Ferienwohnung oder Ferienhaus zu buchen.

Die Halligen

Mittwoch, 12. Januar 2011

Das gibt so nur an der Nordsee: kleine bewohnte Inseln im Wattenmeer, die bei stärkerer Flut mehrmals im Jahr fast vollständig vom Meer überspült werden. Aber eben nur fast. Die Häuser auf den Halligen stehen auf künstlichen Anhöhen, den Warften, und sind so vor Hochwasser geschützt.
Heute gibt es zehn deutsche Hallige. In den früheren Jahrhunderten dürften es deutlich mehr gewesen sein. Viele verschwanden nach Sturmfluten wieder, andere wuchsen zusammen, noch andere sind heute Teil des Festlandes und wurden irgendwann eingedeicht.

Ein kleiner Rückblick: die nordfriesische Küste reicht im frühen Mittelalter noch deutlich weiter nach Westen. Heutige Inseln wie Pellworm oder Nordstrand waren damals noch Teil des Festlandes oder gehörten zu größeren Marschinseln. Die Küstenlinie war insgesamt sehr zerklüftet. Die Marcellusflut 1362 veränderte die nordfriesische Küste dann grundlegend. Der Wasser drang derartig weit in Richtung Festland ein, dass tausende Menschen starben, viel Land unterging und die ersten Halligen entstanden. Wie genau die Küste vor und direkt nach dieser Zeit ausgesehen haben mag, ist kaum dokumentiert. Eine zweite große Flut im Jahr 1634 schuf die Küstenlinie so, wie wir sie weitgehend heute kennen. Die alte Insel Nordstrand zerbrach in zwei Teile, dazwischen entstanden neue Halligen, wie die Hallig Nordstrandischmoor. Auch an anderen Küstenabschnitten der Nordsee hinterließen beide Sturmfluten verheerende Zerstörungen.
Am Festland und auf den Insel wurde in der Folge der Küstenschutz voran getrieben, die Halligen blieben jedoch zunächst weiter ungeschützt. Erst die Halligflut 1825 nahm der Staat zum Anlass, sich auch hier um den Küstenschutz zu kümmern. Zuvor waren die Halligen von dieser Flut besonders betroffen.

Heute verfügen die meisten der verbliebenen Halligen über einen Sommerdeich, das Ufer der Halligen ist befestigt. Etwa 300 Menschen leben auf diesen kleinen „Inseln“ im Wattemeer. Die Haupteinnahmequelle ist dann auch nicht mehr die Landwirtschaft oder die Fischerei, sondern der Tourismus. Ein Urlaub auf der Hallig ist ein fantastisches Erlebnis. Die Lage mitten im Meer, Ruhe und Erholung, machen ein paar Nächte in der Ferienwohnung an der Nordsee auf einer Hallig unvergesslich.