Archiv für Juli 2011

Urlaub in Norwegen

Dienstag, 19. Juli 2011

Norwegen ist ein Reiseziel, das einem nicht sofort in den Sinn kommt, wenn man über einen Urlaub an der Nordseeküste nachdenkt. Doch tatsächlich grenzt ein kurzer Küstenabschnitt des skandinavischen Landes an die Nordsee.

Die Kommune Lindesnes ist die südlichste Kommune von Norwegen und verfügt über etwa 90 Kilometer Küstenlinie mit herrlichen vorgelagerten Schäreninseln, weißen Sandstränden und idyllischen Fischerdörfern, wie zum Beispiel Svinør, Åvik, Lillehavn und Våroy. Wer in dieser zauberhaften Landschaft seinen Urlaub verbringen möchte, kann bei Color Line günstige Ferienhütten in Norwegen und Hotels in Norwegen buchen.

Das Wahrzeichen von Lindesnes ist der Lindesnes fyr, Norwegens ältester und südlichster Leuchtturm auf dem Festland. Die Entfernung vom Lindesnes fyr bis zum Nordkap beträgt sage und schreibe 2.518 Kilometer – Norwegen gilt somit nicht umsonst als das Land mit der längsten Ausdehnung in Europa. In der neugebauten Felsenhalle unter dem heutigen Turm finden während der gesamten Urlaubssaison Konzerte, Gottesdienste und Filmvorführungen statt. Eine weitere Sehenswürdigkeit an der norwegischen Nordseeküste ist die alte Bunkeranlage von Lindesnes. Diese wurde restauriert und bietet zugleich eine hervorragende Möglichkeit, vom Land aus im Meer zu angeln. Der Ort ist somit hervorragend für einen Angelurlaub in Norwegen geeignet. Außer dem Informationszentrum finden Touristen in Lindesnes zudem ein Restaurant, ein Kiosk und eine sogar eine Kunstgalerie. Wanderfreunde finden in der idyllischen Region außerdem ausgeschilderte Wanderwege, die ideal für einen Wanderurlaub in Norwegen geeignet sind.

Egal, für welche Art von Norwegen-Urlaub Sie sich entscheiden: Wir wünschen Ihnen eine unvergessliche Zeit an der Nordseeküste!

Wilhelmshaven

Mittwoch, 06. Juli 2011

Die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven liegt im Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland an der Nordseeküste. Der Jadebusen, an dem Wilhelmshaven liegt, ist eine der größten Meeresbuchten an der deutschen Nordseeküste und reicht weit in das niedersächsische Festland hinein. Mit mehr als 80 000 Einwohnern hat Wilhelmshaven schon fast die Kriterien für eine Großstadt erfüllt. Die Geschichte der Stadt ist sehr eng mit der Einweihung des ersten deutschen Kriegshafens im Juni des Jahres 1869 verbunden. Noch heute ist die Stadt der größte Standort der Bundesmarine und zweitgrößter Standort der gesamten Bundeswehr. Der Tiefwasserhafen weist die größte Wassertiefe aller Häfen in Deutschland auf. Da hier besonders große Schiffe abgefertigt werden können, ist Wilhelmshaven auch Deutschlands wichtigster Umschlagplatz für Erdöl. Fast drei Viertel der gesamten maritimen Erdölimporte werden in Wilhelmshaven gelöscht. Es verwundert deshalb auch nicht, dass sich hier die petrochemische Industrie, die stromerzeugende Industrie und die chemische Industrie mit einigen bedeutenden Betrieben niedergelassen hat. Weitere maritime Wirtschaftszweige wie Hersteller von Schiffsausrüstungen und einige große Reparaturwerften sind ebenfalls am Rande der Stadt vertreten.

Ohne die maritime Infrastruktur wäre das ehemalige Preußische Jadegebiet sicherlich weitgehend unbedeutend geblieben. Da aber Preußen keinen Nordseehafen besaß, kaufte es dem Großherzogtum Oldenburg Mitte des 19. Jahrhunderts etwa 300 ha Land an den Ufern des Jadebusens ab und baute hier einen Hafen aus dem Nichts. Zu Ehren des Königs Friedrich Wilhelm von Preußen wurde der Hafen auf dessen Namen getauft und die städtischen Ansiedlungen um ihn herum übernahmen diesen Namen. Von Wilhelmshaven liefen auch die Kriegsschiffe des deutschen Kaiserreichs zur größten Seeschlacht des 1. Weltkrieges, der Skagerrakschlacht, aus. Als sich der Krieg seinem Ende zu neigte, waren die Matrosen der kaiserlichen Marine eine der Keimzellen der Novemberrevolution und die Geburt der Weimarer Republik.

Heute ist Wilhelmshaven mit ihren prosperierenden wirtschaftlichen Niederlassungen und dem Vorteil eines Standortes der Bundesmarine eine Stadt wirtschaftlichen Wohlstandes. Zudem profitiert die Stadt vom zunehmenden Tourismus an der deutschen Nordseeküste. Speziell der Seebäderverkehr zur Insel Helgoland wird von hier aus bestritten. Wilhelmshaven hat einen hervorragenden Ruf als Standort vieler wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen.